Professor Dr. Fritz Böhle

Prof. Dr. Fritz Böhle

Foto Mike Gallus

Dr. Fritz Böhle, Professor für Sozioökonomie 
der Arbeits- und Berufswelt,
Dozent, Referent, Bandleader

Vita»

Prof. Dr. Fritz Böhle forscht seit über 40 Jahren über Entwicklungen von Arbeit:

  • die Organisation und Technisierung von Arbeit
  • die Anforderungen an Qualifikationen und Kompetenzen
  • die Auswirkungen von Arbeit auf die Gesundheit und auf die persönliche Entwicklung
  • die Rolle von Arbeit in der Gesellschaft und individuellen Lebensgestaltung

Tätigkeitsfelder (Beispiele) »

  • Eine inspirierende Begegnung zwischen Ökonomie und Kunst ▾

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    Unternehmen, Management und Mitarbeiter werden zunehmend mit komplexen und ungewissen Anforderungen konfrontiert. Oft ist dies bereits eine alltägliche Erfahrung. Doch wie kann unter diesen Bedingungen erfolgreich entschieden und gehandelt werden? Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Es sind Kompetenzen notwendig, die bisher in der Arbeitswelt wenig beachtet und anerkannt sind. Das Leitbild des planmäßig-rationalen Entscheidens und Handelns muss erweitert werden. Wichtige und weiterführende Erkenntnisse ergeben sich aus der künstlerischen Tätigkeit. Aber mit dem schlichten Verweis auf das Bauchgefühl oder die Intuition ist es hier nicht getan. KünstlerInnen brauchen und entwickeln eine besondere Fähigkeit um mit Komplexität und Ungewissheit umzugehen. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist nicht von Anfang festgelegt, sondern entsteht im praktischen Tun. Unerwartetes aufzugreifen und zu verarbeiten, ist eine besondere professionelle Kompetenz von KünstlerInnen, auch wenn ihnen dies selbst oft gar nicht bewusst ist. So zeigen sich weitreichende und überraschende Ähnlichkeiten zwischen künstlerischer Tätigkeit und den Kompetenzen, die in der modernen Arbeitswelt für die souveräne Bewältigung von Turbulenzen und Ungewissheiten notwendig sind. Es entsteht eine neue, ungewohnte aber höchst inspirierende Begegnung zwischen Ökonomie und Kunst. „art meets business – business meets art“ bietet hierfür ein Plattform auf der Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen sowie den praktischen Erfahrungen von KünstlerInnen und Experten aus Unternehmen.




Samstag, 23.09.2017, Methodentag 2017, PM-Forum Augsburg
Keynote Professor Dr. Fritz Böhle


Freitag, 14. Juli 2017, 43. Münchner Marekting-Symposium
an der Ludwig- Maximilians-Universität, München
Business Insights 1 (Deutsch): Spielerisch zu neuen Lösungen
mit Karin Orle, Wolfgang Berchtold (eo ipso – gamify your business)
und Prof Dr. Fritz Böhle (Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V.)
weitere Informationen


Mittwoch, 28. Juni 2017
Ina Gamp GPM, Sprecherin Aktionsprogramm „Mit Projekten Deutschlands Zukunft gestalten“
schreibt an Professor Böhle:
herzlichen Dank für Ihre Beteiligung am Zukunftskongress vergangene Woche und
Ihre beeindruckende Improvisationsübung am Klavier – es kam wieder einmal sehr gut an!“
GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., Berlin

Dienstag, 20. und Mittwoch 21. Juni 2017
5. Zukunftskongress Staat & Verwaltung 2017 im bcc Berlin Congress Center
Programm Tag 1
Programm Tag 2

Foto: Paul Hahn

Professor Böhle beim GPM-Kongress in Berlin – Informationen im Blogbeitrag
Berlin, 5. Zukunftskongress Staat & Verwaltung, Deutschland vor der Wahl: digitaler Aufbruch oder analoger Stillstand?

 

 

 



Mai 2017 Veränderungsbegleitung beim Sozialwerk St. Georg, 
Eine Veranstaltung von Nina Trobisch Heldenprinzip
Prof. Böhle denkt darüber nach, „Was ist der Mensch?“
wenn künstliche Intelligenz ihm in zunehmend komplexeren Zeiten das Denken abnimmt. 

Durch das Geistige und speziell den Gebrauch des Verstandes (der Ratio) unterscheidet sich in der westlichen Kultur der Mensch von allen anderen Lebewesen und der unbelebten Natur. „Cogito ergo sum“ – Ich denke, also bin ich, so definierte Anfang des 18 Jahrhunderts der Philosoph Descartes die Besonderheit des Menschlichen und ordnete den Körper und die Sinne der äußeren Natur zu… Ohne Zweifel ist der Verstand ein wichtiger Garant von Autonomie, Mündigkeit, Reflexion und Kritikfähigkeit und das verstandesmäßig geleitete, planmäßig rationale Handeln ist eine wichtige Grundlage, um Ziele zu erreichen und Probleme zu lösen…
Doch angesichts der Erfolge künstlicher Intelligenz und der Technisierung geistiger Arbeit stellt sich die Frage, was den Menschen ausmacht, worin seine Besonderheit besteht, tiefer und neu…


25. und 26. Januar 2017, Teilnahme am Kongress im
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Konferenzzentrum, Invalidenstraße 48, 10115 Berlin
Thema: Umgang mit Komplexität, Unsicherheit und Dynamik.
Agiles Management und Governance von Projekten
Das aktuelle Programm finden Sie immer hier: Programm                   

  • Beitrag Professor Dr. Fritz Böhle: Umgang mit Komplexität, Unsicherheit und Dynamik

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    Wesentliche Ursachen für die Schwierigkeiten bei der Umsetzung öffentlicher Projekte sind die zunehmende Komplexität der Anforderungen und Zusammenhänge, die Unsicherheit über Veränderungen des Umfelds sowie die steigende Dynamik und Geschwindigkeit des Wandels. Das moderne Projektmanagement hat darauf unterschiedliche Antworten entwickelt: Agiles Management und spezifische Methoden des Umgangs mit Ungewissheit. Darüber hinaus kommen in der Bundesregierung Methoden der strategischen Vorausschau zum Einsatz. Ziel des Workshops ist es, die verschiedenen Ansätze in Verbindung miteinander für verschiedene Kontexte zu diskutieren.



03. September 2016, Teilnahme als Speaker an der Veranstaltung
AoMO-Conference
in Bled Slowenien
weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Programm



Donnerstag, 21. April 2016
Austrian Bavarian Circle – Mit Improvisation zum wirtschaftlichen Erfolg
Presse: MeinBDS 02/2016: Netzwerken in kulturellem Ambiente
Was verbindet Molto Luce GmbH, den Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V.
und die Handelsabteilung des Österreichischen Generalkonsulates in München?
Die Keynote der Veranstaltung: Ein wissenschaftlicher und musikalischer Vortrag von Prof. Dr. Fritz Böhle zu „Improvisation in der Musik und in Unternehmen“.
„Mit Improvisation zum wirtschaftlichen Erfolg“ Kunst fördert Wirtschaft, Design schafft Energien, eine inspirierende Begegnung zwischen Wirtschaft, Design und Kunst. Planen und Kontrolle sind auch in Zukunft für Management und Mitarbeiter notwendig, reichen aber nicht aus. Komplexe Anforderungen und unvorhersehbare Entwicklungen erfordern ein dynamisches, situatives Handeln. Die Kunst der Improvisation eröffnet hier neue Wege.
Impressionen

Thema: Kunst fördert Wirtschaft »
19. November 2012, Vortrag auf dem Symposium „Kunst fördert Wissenschaft“
Veranstalter: [ID]factory/Zentrum für Kunsttransfer/TU Dortmund
und BfI Mainz, in Kooperation mit DASA Arbeitswelt Ausstellung

Thema: „Management von Ungewissheit“
Eine Demonstration am Beispiel der musikalischen Improvisation


Presse:

2014 Artikel aus dem Magazin praeview Nr. 1/2014
Improvisation in Musik und Arbeit
Fritz Böhle, Stephanie Porschen-Hueck
Seite 14»


2011 Artikel aus dem Magazin praeview Nr. 1/2011
Innovationsarbeit und Innovationsprozess –
künstlerisch, erfahrungsgeleitet, spielerisch
Fritz Böhle, Markus Bürgermeister
Seite 10»
Seite 11»