Nikolaus Brass

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Foto Astrid Ackermann

Nikolaus Brass

Komponist, Referent und Dozent

 

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Samstag, 03. Juni 2017, 20:00 h Konzert bei dem neben Werken von Klaus K. Hübler und Fredrik Zeller das 3. Streichtrio von Nikolaus Brass: Zeichen, Zeichnungen – drawings in der Interpretation des fulminaten TrioCoriolis zu hören sein wird.
dedicated to … TrioCoriolis
Klaus-Peter Werani, Hanno Simons und Thomas Hofer im Gespräch mit Johannes X. Schachtner / Tonkünstler München
Location: im Schwere Reiter, Dachauerstrasse 114, Tram Leonrodplatz, München

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Die Gesprächskonzertreihe von Schwere Reiter und Tonkünstler München e.V. rückt Solisten und Ensembles in den Fokus, denen Werke gewidmet sind. Im Gespräch mit Johannes X. Schachtner wird diesmal das TrioCoriolis mit den Gründern Klaus-Peter Werani, Hanno Simons und dem neu dazugestoßenen Thomas Hofer über seine Arbeit berichten und Werke von Nikolaus Brass und Fredrik Zeller spielen, die für das Ensemble geschrieben wurden. Seit 2004 konzertiert das TrioCoriolis und begreift seitdem einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Engagement für das Entstehen Neuer Musik. Mit Nikolaus Brass verbindet es von Anfang an eine enge Zusammenarbeit, Trios und Quartette von ihm wurden uraufgeführt und als Aufnahmen produziert. Fredrik Zeller schrieb sein Werk für die vom TrioCoriolis initiierte Reihe HörBlicke21. Außerdem widmet das Ensemble dem Komponisten Klaus K. Hübler, der jüngst seinen 60. Geburtstag beging, die Aufführung seines 1. Streichtrios Konzertparaphrase. Thomas Hofer Violine, Klaus-Peter Werani Viola, Hanno Simons Violoncello

 

 

 

Am 21. September 2016 fand im Rahmen der Ruhrtriennale 2016 im Salzlager der Zeche Zollverein in Essen die Premiere der multimedialen Musiktheater-Produktion „earth diver“ zu der Nikolaus Brass einige Musikfragmente für Chor a capella (Chorwerk Ruhr, Leitung: Fl. Helgath) geschrieben hat, statt.
Eine Koproduktion der Ruhrtriennale mit dem Muziektheater Transparant aus Antwerpen.
Voraufführung 20. 9., weitere Aufführungen 22. bis 24. 9. Video: Wim Catrysse,
Text: Paul Verrept, Sound: David van Bouwel. Regie: Wouter van Looy. Musik: Heinrich Schütz und Nikolaus Brass.
Alle Infos dazu unter www.ruhrtriennale.de

Samstag, 15. Oktober im Sparkassensaal Fürstenfeldbruck: 
Konzert mit dem Minguet-Quartett und dem Klarinetten-Duo Zelinsky/Smeyers in dem Schumanns 3. Streichquartett umgeben ist mit Stücken, die Nikolaus Brass für die Besetzung 2 Klarinetten und Viola (Uraufführung), 2 Klarinetten und
Streichtrio bzw. 2 Klarinetten und Streichquartett geschrieben hat.
Dieses Konzert fand im Vorfeld einer Studioproduktion beim Deutschlandfunk in Köln in Koproduktion mit dem Label NEOS statt.

Donnerstag, 25. Februar 2016, Akademie der schönen Künste in München

In einem Gesprächskonzert waren zu hören:
Der Zykloiden-Zyklus von Minas Borboudakis, das sind Stücke für Klavier, 2 Klaviere bzw. 2 Klaviere, Schlagzeug und Elektronik sowie nach der Pause von Nikolaus Brass als Uraufführungen „Undine geht“ für Klavier und die „Tranströmerlieder“ für Bariton und Klavier nach Gedichten von Tomas Tranströmer.

Die Gedichte wurden von Michael Krüger gelesen, das Gespräch von Sigfried Mauser moderiert.

Es spielten Andreas Skouras und Prodromos Symeonidis, Jan Philip Schulze, Klavier, Mathias Lachenmayr und Carlos Vera Larrucea, Schlagzeug. Klangregie Paolo Mariangeli.

Es sang Matthias Wickhler, Bariton.

Bayerische Akademie der Schönen Künste, Max-Joseph-Platz 3 | D-80539 München

09. Januar 2016 Artikel aus der SZ Digital-App der Süddeutschen Zeitung:
Komponist Nikolaus Brass: Mit Stift und Papier, Text Florian J. Haamann

Mit Stift und Papier

Gleich einem Blick in den Nebel beschreibt der Komponist Nikolaus Brass den Beginn seines Schaffens. „Ich habe eine Gedanken im Kopf, einen Ansatz, von dem ich aber noch nicht weiß, wohin er führt. Während ich arbeite lichtet sich das dann nach und nach.“ Die Idee könne etwa ein Begriff wie „unter Wasser“ sein. „Häufig sind es nichtmusikalische Dinge, die am Anfang stehen, keine Noten oder Klangvorstellungen.“ Ist diese Idee da, geht es für Brass eher profan weiter: Schreibtisch aufräumen, Papier und Stift zurechtlegen, denn alle seiner Werke schreibt er noch ganz altmodisch per Hand. „Dann kreise ich oft physisch und psychisch um den Schreibtisch und denke nach“. Irgendwann aber setzt sich Brass an den Schreibtisch und fängt an, sich Notizen zu machen und Skizzen zu entwerfen – sei es grafisch oder verbal. Außerdem macht er sich über die handwerklichen Bedingungen Gedanken, etwa für welche Instrumente er schreiben will. „Ich bin niemand, der sich einfach ans Klavier setzen und die fertigen Melodien runterspielen kann“, so Brass. Sind die kleinen Skizzen fertig, ist es für Brass wichtig, gleich eine Reinschrift anzulegen. „Ich kann meine Skizzen nach zwei Tagen schon nicht mehr lesen. Deswegen muss ich schnell anfangen so sauber und präzise wie möglich zu arbeiten, auch wenn ich einiges später vielleicht wieder wegwerfe“, sagt Brass. Und nicht jedes Skizze führe automatisch zu einem fertigen Stück, manche Ansätze erschöpfen sich auch nach der ersten Idee. Trägt diese allerdings, dann sei es, als ob sich langsam eine Tür öffnet, durch deren Schlüsselloch man eben noch geschaut habe, beschreibt Brass den Prozess.